Zahnarztpraxis medicodent Idstein - Röntgenbild Besprechung

Tipps und Merkblätter

Neben unserem Anamnesebogen finden Sie auf dieser Seite weitere nützliche Tipps und Merkblätter zum Download. Klicken Sie sich gern durch unser Angebot. Sollten Sie Fragen haben, stehen wir Ihnen jederzeit telefonisch oder in unserer Praxis in Idstein zur Verfügung. Unsere „Checkliste vor dem Termin“ finden Sie auf » dieser Seite.

VERHALTEN VOR/NACH EINEM CHIRURGISCHEN EINGRIFF

Liebe Patientin, lieber Patient,

operative Eingriffe sind nie schön. Um Ihnen die Behandlung in unserer Praxis jedoch so angenehm wie möglich zu machen, haben wir für Sie einige Verhaltensregeln zusammengestellt, die Ihnen dabei helfen sollen, den Heilungsprozess zu unterstützen, um eventuelle Komplikationen zu vermeiden.

Bitte beachten Sie folgende Verhaltensregeln VOR DEM EINGRIFF:

im Falle einer örtlichen Betäubung ist das Essen und Trinken vor dem Eingriff wie gewohnt gestattet.Listen Sie uns vor dem Eingriff auf, welche Medikamente (auch Naturheilmittel!) Sie momentan einnehmen oder in jüngerer Vergangenheit genommen haben. Achtung: Verzichten Sie vor der OP mindestens sieben Tage lang auf Schmerzmittel mit dem Wirkstoff Acetylsalicylsäure (ASS). Dieser ist beispielsweise in Aspirin® enthalten. Sollten Sie regelmäßig ASS oder andere blutverdünnende Mittel einnehmen müssen, suchen Sie vor dem Eingriff Ihren Hausarzt auf, um mit ihm Rücksprache zu halten. Setzen Sie diese Medikamente auf keinen Fall selbstständig ab!Ist vor dem Eingriff eine prophylaktische Einnahme von Antibiotika notwendig, nehmen Sie die Medikamente nach unserer Anweisung. Antibiotika helfen dabei, (selten vorkommende) schwerwiegende bakterielle Infektionen zu vermeiden.

BITTE BEACHTEN SIE FOLGENDE VERHALTENSREGELN NACH DEM OPERATIVEN EINGRIFF

  • ESSEN UND TRINKEN

    Essen Sie erst wieder etwas, wenn die örtliche Betäubung nachgelassen hat. Auch wenn Sie keine Schmerzen durch die Behandlung verspüren, ist die Gefahr von Bisswunden und Verbrühungen groß.

    Kauen Sie nicht mit der behandelten Seite und vermeiden Sie den direkten Kontakt zwischen Nahrung und Wunde.

    Bitte verzichten Sie auf heiße, sehr kalte, scharfe oder saure Lebensmittel. Auch Kuchen und Süßigkeiten können aufgrund ihres hohen Zuckergehalts die Heilung negativ beeinflussen. Greifen Sie stattdessen auf gekochte, weiche Speisen zurück, die sich auch ohne viel Kauanstrengung zerkleinern lässt.

    Verzichten Sie vollständig auf Genussmittel wie Alkohol und Nikotin. Diese können den Heilungsprozess beeinträchtigen.

  • BLUTUNG UND NACHBLUTUNGEN

    Ein operativer Eingriff in der Mundhöhle trägt immer eine Wunde nach sich. Aus diesem Grund sind Nachblutungen nicht selten und in den meisten Fällen harmlos. In der Regel genügt es, die entsprechende Wange zu kühlen oder in ein sauberes Stofftaschentuch zu beißen. Vermeiden Sie bis zur vollständigen Genesung jedwede sportlichen Aktivitäten und Wärme. Außerdem sollten Sie Ihren Kopf in den ersten Nächten nach dem Eingriff in einer höheren bis aufrechten Position lagern.

    Sollten diese Tipps nicht helfen, bitten wir Sie, einen Termin mit unserer Arztpraxis zu vereinbaren. Dasselbe gilt, wenn Sie einen unangenehmen Geschmack verspüren oder Ihre Wange nach einigen Tagen wieder anschwillt.

  • SCHMERZEN

    So unangenehm es auch ist: Mit einem oralchirurgischen Eingriff können leichte Schmerzen einhergehen. Um diese zu lindern, empfehlen wir Ihnen, sich in der Apotheke schmerzstillende Medikamente zu besorgen. Lassen Sie sich hier gern von uns oder einem Apotheker beraten. Vermeiden Sie jedoch Medikament mit blutverdünnenden Wirkstoffen, wie Acetylsalicylsäure (ASS). Sie können zu Nachblutungen führen bzw. diese verstärken.

    Die Schmerzen nach einer Behandlung sollten nicht länger als zwei Tage andauern. Ist am dritten Tag keine Besserung in Sicht oder der Schmerz sogar stärker geworden, suchen Sie bitte umgehend unsere Praxis oder den zahnärztlichen Notdienst auf. Auch wenn Komplikationen bei Routineeingriffen relativ selten sind, kann etwa eine Infektion die Schmerzursache sein.

  • SCHWELLUNGEN ODER BLUTERGÜSSE

    Zu den häufigsten Problemen nach einer Operation im Mundraum gehören Schwellungen. Sie entstehen durch die operativ irritierte Mundschleimhaut und werden durch Wärme innerhalb der ersten 48 Stunden nach dem Eingriff verstärkt. Verzichten Sie daher darauf, sich in diesem Zeitraum unnötiger Wärme auszusetzen. Kühlen Sie stattdessen die betroffene Mundregion mit Kühlkissen oder in Handtücher gewickelten Eiswürfeln. Machen Sie nach 15 Minuten eine fünfminütige Pause und wiederholen Sie den Vorgang, solange Sie es benötigen. Sind nach 48 Stunden keine Verbesserung in Sicht, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren.

  • MUNDHYGIENE UND ZÄHNEPUTZEN

    Auch nach einer Operation gilt: Putzen Sie Ihre Zähne stets sorgfältig! Sparen Sie dabei allerdings die Wunde aus, um mechanische Irritationen durch die Zahnbürste zu vermeiden.

  • SPÜLEN

    Richtig angewandt, sind Mundspüllösungen echte Alleskönner, die Ihnen nicht nur bei entzündetem Zahnfleisch oder unangenehmem Mundgeruch helfen, sondern auch das Risiko einer Wundinfektion drastisch reduzieren können. Sprechen Sie uns nach der Behandlung am besten darauf an, welche Lösung und – ganz wichtig – welche Dosierung wir Ihnen als Nachsorge Ihres Eingriffs empfehlen.

    Auch abgekochtes Wasser oder ungezuckerter Kamillentee eignen sich nach einem operativen Eingriff zum Spülen. Beides sorgt für eine bessere Reinigung der Wunde.

  • AUTOFAHREN UND MASCHINENBEDIENUNG

    Durch die örtliche Betäubung und besonders nach einer Vollnarkose kann es zur Verminderung des Reaktionsvermögens kommen. Dies kann Einfluss auf Ihre Fahrtüchtigkeit haben, weshalb Sie von der Bedienung von Kraftfahrzeugen sowie schwerer Maschinen absehen sollten. Lassen Sie sich nach dem Eingriff am besten von jemandem abholen. Auf Wunsch rufen wir Ihnen auch gerne ein Taxi.

  • NACHSORGETERMIN

    Um eine reibungslose und vollständige Genesung zu gewährleisten, ist eine mehrmalige Wundkontrolle wichtig. Durch sie können frühzeitig Komplikationen wie Entzündungen vermieden bzw. frühzeitig erkannt werden. Auch gegebenenfalls verwendetes Nahtmaterial sowie Wundeinlagen werden bei einem Nachsorgetermin entfernt.

    Wann immer bei Ihnen zahnärztliche Probleme auftreten, Sie nach einem Eingriff Schmerzen haben oder Sie anderweitig unsicher sind, was den Heilungsprozess angeht, zögern Sie nicht, uns anzurufen oder in unserer Praxis vorbeizuschauen.

    In dringenden Fällen ist außerhalb der Sprechzeiten der zahnärztliche Notdienst unter der Nummer 0 18 05 / 60 70 11 (Festnetz: 0,14 € / Min.; Mobilfunk: max. 0,42 € / Min.) für Sie erreichbar.

WIR WÜNSCHEN IHNEN GUTE BESSERUNG!

Ihr Praxisteam von medicodent, Idstein

FÜNF TIPPS ZUR ZAHNGESUNDEN ERNÄHRUNG

Zweimal täglich Zähneputzen ist Pflicht! Morgens, mittags und abends ist sogar noch besser. Außerdem sollten Zahnseide oder Zwischenraumbürstchen bei jedem Patienten zur Standardausrüstung gehören. Das reicht in der Regel bereits aus, um die Zähne auf Dauer gesund zu erhalten. Doch auch die Ernährung ist für den Schutz vor Karies nicht ganz unwichtig. Im Folgenden haben wir fünf Tipps für Sie, wie Sie Ihre Ernährung besonders zahnfreundlich gestalten können.

1. SCHOKOLADE, KUCHEN & CO.: BESSER ALLES AUF EINMAL STATT STÄNDIG NASCHEN

Die Redewendung „einen süßen Zahn“ haben, kommt nicht von ungefähr. Zuckerhaltige Nahrungsmittel sind für die Zähne nämlich besonders ungesund. Wer dennoch nicht auf seine tägliche Portion Süßkram verzichten will, der tut gut daran, die Tagesration auf einmal zu essen, statt immer wieder zwischendurch zu naschen. Das gilt im Übrigen auch für säurehaltige Lebensmittel wie Äpfel und Getränke wie Cola, Limonade oder Wein. Die darin enthaltene Säure greift den Zahnschmelz an und macht den Zahn auf Dauer anfällig für Karies. Gönnen Sie sich daher lieber hin und wieder ein großes Glas Limonade, statt immer wieder zwischendurch zuzugreifen.

2. NACH DEM ESSEN ZÄHNEPUTZEN: WARTEN SIE ETWA 30 MINUTEN

Es ist schon lang kein Geheimnis mehr, dass man nicht direkt nach dem Essen seine Zähne putzen sollte. Der Grund: Die in den Lebensmitteln enthaltenen Säuren weichen den Zahnschmelz ein wenig auf, sodass das sofortige Putzen den Zähnen eher schadet als nützt. Wartet man dagegen etwa eine halbe Stunde, hat sich der Zahnschmelz regeneriert.

3. EIN GUTER SCHUTZ: UNSER SPEICHEL

Für diese Regeneration des Zahnschmelzes ist unser Speichel verantwortlich, indem er die Zähne umspült und dabei reinigt. Auch werden dabei gesunde, den Zahn stärkende Mineralien aus den Lebensmitteln gelöst und in die Zahnstruktur eingebaut.

UNSER TIPP:

Da nicht jeder die Möglichkeit hat, sich im Büro mal eben die Zähne zu putzen, empfehlen wir zuckerfreie Kaugummis oder Bonbons, um die Speichelproduktion anzuregen. Das ersetzt zwar nicht das Zähneputzen, ist aber besser als gar nichts.

Wichtig:

Es gibt Medikamente, zu deren Nebenwirkungen eine verminderte Speichelproduktion gehört. Da hierdurch das Karies-Risiko erhöht wird, ist es wichtig, zu den richtigen Prophylaxemethoden zu greifen. Sprechen Sie uns bei Ihrem nächsten Besuch in unserer Praxis gern darauf an!

 

4. HÄRTEN DEN ZAHNSCHMELZ: FLUORIDHALTIGE LEBENSMITTEL UND MILCHPRODUKTE

Es gibt in Apotheken extra fluoridhaltige Zahnpflegeprodukte wie Mundspüllösungen, Zahngel und -Pasta, die den Zahnschmelz härten und dadurch weniger angreifbar für Karies machen. Aber auch in verschiedenen Nahrungsmitteln ist Fluorid enthalten. So zum Beispiel in Fisch, schwarzem Tee, fluoridiertem Speisesalz und einigen Mineralwässern. Ebenfalls empfehlenswert sind Milchprodukte, denn sie enthalten viel Kalzium. Das ist der Stoff, aus dem Zähne vorwiegend bestehen.

5. ROHES GEMÜSE, VOLLKORNBROT UND NÜSSE: EIN PRIMA TRAINING FÜR DIE KIEFERMUSKELN

Bei der Nahrungsmittelaufnahme wird der Kiefer als besonders wichtiges Instrument gern übersehen. Dabei ist eine starke Kiefermuskulatur für das Zerkleinern unserer Nahrung und die damit verbundene Speichelproduktion besonders wichtig. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, öfter mal auf Vollwertkost zurückzugreifen. Die hat außerdem noch den Vorteil, dass sie keinen einfachen Zucker enthält, die für Kariesbakterien leicht verwertbar sind.

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Dr. Martha Hoh

Fachzahnärztin für Oralchirurgie

Rudolfstraße 2-4
65510 Idstein

06126-9289380
info@medicodent.net

 

SPRECHZEITEN

  • Mo.–Do.: 07:00 – 20:00 Uhr
  • Freitag:  07:00 - 19:00 Uhr
  • Samstag: nach Vereinbarung
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