Zahnärztin Dr. Martha Hoh - medicodent Idstein

Zahnimplantate

Zahnimplantate stellen die derzeit modernste und naturnaheste Möglichkeit dar, Zähne zu ersetzen. Auf künstlichen Zahnwurzeln (den eigentlichen Implantaten), die stabil im Kieferknochen sitzen, können Kronen, Brücken oder Prothesen befestigt werden. Da Implantate den kompletten Zahn mit Wurzel und Krone nachbilden, haben sie einige Vorteile gegenüber herkömmlichem Zahnersatz.

 

UNSERE HIGHLIGHTS IN DER IMPLANTOLOGIE:

Minimalinvasiver, schonender Knochenaufbau für feste Zähne bei wenig Knochen, Eigenbluttherapie (PRF) für schnellere Heilung, Miniimplantate und 3D-Planung für mehr Sicherheit (dazu weiter unten mehr).

DIE VORTEILE VON ZAHNIMPLANTATEN:

  • Natürliches Kaugefühl und Ästhetik:
    Implantatgetragener Zahnersatz fühlt sich an wie Ihre natürlichen Zähne und ist kaum von ihnen zu unterscheiden.
  • Schutz der Zahnsubstanz:
    Implantatgetragene Brücken müssen nicht an den Nachbarzähnen befestigt werden, somit bleibt deren gesunde Substanz unversehrt.
  • Erhalt des Kieferknochens:
    Da Implantate den Kieferknochen wie natürliche Zahnwurzeln belasten, wird einem Knochenabbau vorgebeugt.
  • Fester Halt für Vollprothesen:
    Implantatgetragene Prothesen sind fest mit dem Kiefer verbunden und bieten so deutlich mehr Halt und oftmals mehr Lebensqualität als herkömmliche Vollprothesen.

 

UNSERE BESONDERHEITEN FÜR ZAHNIMPLANTATE:

Knochenaufbau

Falls zu wenig Kieferknochen vorhanden ist, um einem Implantat festen Halt zu geben, können die nötigen Voraussetzungen in vielen Fällen durch einen Knochenaufbau geschaffen werden.

Für den Aufbau nutzen wir körpereigenes Knochen- oder gut verträgliches Ersatzmaterial. Es wird an der betreffenden Stelle eingefügt und heilt dort ein. Anschließend setzen wir das bzw. die Implantate ein. Manchmal kann der Knochenaufbau gleichzeitig mit der Implantation erfolgen.

Die unterschiedlichen Methoden für den Knochenaufbau:

  • Sinuslift (Knochenaufbau im seitlichen Oberkiefer): Wenn der Knochen in diesem Abschnitt zu niedrig ist, wird er durch Anhebung der Kieferhöhlenschleimhaut und Füllung des entstandenen Hohlraums mit Knochenmaterial erhöht.
  • Bone-Spreading (Verbreiterung eines zu schmalen Kieferkamms): Hierbei wird der entsprechende Knochenabschnitt ein wenig auseinandergedrückt und der entstehende Spalt mit körpereigener Knochensubstanz bzw. mit Knochenersatzmaterial gefüllt.
  • Knochenblock (Verstärkung eines zu schmalen oder zu flachen Kieferabschnitts): Ein kleines Knochenstück wird zum Beispiel aus dem hinteren Teil des Unterkiefers entnommen und in den zahntragenden Teil des Kiefers verpflanzt.

Auch im Spezialgebiet Knochenaufbau, bildet sich Frau Dr. Hoh regelmäßig fort. Zum Beispiel war sie in den USA auf einer Fortbildung zum Thema „Minimalinvasiver, schonender Knochenaufbau“. Dort wurden die neusten und modernsten OP-Techniken vorgestellt und direkt praktiziert. Die Erfahrung war: Zu wenig Knochen gibt es nicht. Dank moderner Verfahren, neuer Biomaterialien und dem enormen Fortschritt in der Zahnmedizin, sind minimalinvasive Implantate und feste Zähne möglich.

Sie haben Fragen zum Knochenaufbau? Z.B. welche Kosten beim Knochenaufbau entstehen, ob Knochenaufbau Schmerzen verursacht oder wie Knochenaufbau bei einer Parodontitis funktioniert? Vereinbaren Sie gerne einen Beratungstermin.

Eigenbluttherapie (PRF)

PRF steht für „Platelet-Rich-Fibrin“ und ist die Weiterentwicklung der Eigenblutbehandlung mit plättchenreichem Plasma (PRP, Platelet Rich Plasma), also wachstumsfaktorenreichem Blutplasma. Es handelt sich dabei um ein innovatives Verfahren, bei dem wir Ihr Eigenblut nutzen, um den Heilungsprozess nach einer Implantation oder einem Knochenaufbau zu beschleunigen.

Dafür entnehmen wir Ihnen eine kleine Menge Blut, aus dem wir die im Plasma enthaltenen wachstumsfördernden Proteine mittels einer PRF-Zentrifuge separieren und in Form von Flüssigkeit oder Membran bei dem gewünschten Eingriff einsetzen.

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